Prof. Dr. Martina Metzger
Sprechzeiten
Nach Vereinbarung
Wenn Sie ein Empfehlungsschreiben benötigen, reichen Sie bitte folgenden Fragebogen ein. Bitte beachten Sie, dass ich nur für Studierende, die ich aus meinen Kursen kenne, Empfehlungsschreiben erstelle. Bitte denken Sie auch daran, mir den Fragebogen mindestens zwei Wochen vor Einreichung Ihrer Bewerbung zukommen zu lassen.
Über mich
Fachgebiete
- Geld, Makroökonomie und Finance
- Finanz- und Währungsarchitektur
- Wechselkurssysteme
- Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs)
- (Digitale) Gemeinschaftswährungen
- Digitale Finanzdienstleistungen, einschließlich Krypto-Assets und Mobile Money
- Entwicklung des Finanzsektors in Schwellen- und Entwicklungsländern
- Regionale währungspolitische Zusammenarbeit und Finanzmarktkooperation
- Finanzmarktregulierung (Basel I-III, makroprudenzielle Aufsicht)
Service to the Profession
- Verbindungsperson der HWR-Forschungskooperation mit der Southwestern University of Finance and Economics (SWUFE Chengdu/China) und der Deutschen Bundesbank Berlin und Brandenburg im Bereich Geldpolitik
- Stellvertretendes Mitglied des Akademischen Senats der HWR
- Studiengangskoordinatorin für das MA-Modul „Current Issues in Digital Financial Services” (gemeinsamer Masterkurs HWR/UTM)
- Studiengangskoordinatorin für das MA-Modul „Development Economics” und für das MA-Modul „Current Issues in International Economics” (MA International Economics)
- Studiengangskoordinatorin für das BA-Modul „National and International Financial Relations” (BA Economics)
- Studiengangskoordinatorin für das BA-Modul „International Economics / Internationale Wirtschaft” (BA Economics; BA Business Administration; International Business Management)
Beruflicher Werdegang
Bevor ich zu HWR kam, war ich Geschäftsführerin des überparteilichen Berliner Instituts für Finanzmarktforschung. Ich war auch in der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien (DGDS) der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (Genf) tätig. Ich habe Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin studiert.
Nach meinem Diplom in Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin arbeitete ich als Dozentin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistenzprofessorin für internationale Wirtschaft und Makroökonomie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Freien Universität Berlin, an der ich auch promoviert habe. Gemeinsam mit meinen Kolleg:innen am Institute for International Political Economy der HWR teile ich die Sorge über das Ausmaß und die Häufigkeit von Finanzkrisen sowie über die zunehmende globale Ungleichheit und die (finanzielle, soziale und wirtschaftliche) Ausgrenzung von Einzelpersonen, Gemeinschaften und sogar ganzen Ländern.
Wen ich unterstütze
- Obwohl nach deutschem Recht Professor:innen mit Festanstellung als Beamte nicht streiken dürfen, sind sie dennoch Arbeitnehmer:innen. Daher bin ich Mitglied einer Gewerkschaft.
- Seit 2015 bin ich ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht Berlin. Ich bin den Kammern zugewiesen, die sich mit Streitigkeiten im gesetzlichen Sozialversicherungssystem befassen, insbesondere mit der öffentlichen Pflege-, Kranken- und Rentenversicherung.
- Die Stärkung der Zivilgesellschaft erfordert auch die Mittel und Möglichkeiten, sich zu Wort zu melden und unabhängigen Stimmen Gehör zu verschaffen. Daher bin ich gerne bereit, sowohl Afrika Süd (eine Zeitschrift zu Themen des südlichen Afrikas) als auch IZ3W (Informationszentrum Dritte Welt) zu abonnieren und zu unterstützen.
In eigener Sache
Berufliche und persönliche Integrität sind mir wichtig. Leider steht meine Disziplin nicht an vorderster Front, wenn es darum geht, berufliche Wirtschaftsethik zu fördern. Oder wie Georgio DeMartino (2012, S. 2), einer der Herausgeber des Oxford Handbook of Professional Economic Ethics, feststellte: „Today, economics is certainly among the most important of professions in terms of its impact on the world. But in all that time the profession has never attended to the ethical burdens associated with influence over others.“
Ich bin unter anderem Mitglied der Deutschen Keynes-Gesellschaft, der American Economic Association, des Migration Research Hub (des IMISCOE) und des International Network for Economic Research (INFER), aber auch des Vereins für Socialpolitik, der erst im Juli 2012 einen Ethikkodex verabschiedet hat. Dennoch gibt es bis heute große blinde Flecken, die nicht behandelt werden. Dies gilt für viele Länder, insbesondere aber für Deutschland, dessen institutionelle Rahmenbedingungen zur Durchsetzung (individueller und struktureller) Compliance in der Wissenschaft als schwach zu bewerten sind. Wir verfügen weder über robuste Selbstkontrollmechanismen noch über eine Whistleblower-Kultur.
Zu den blinden Flecken gehören die folgenden drei Punkte. Obwohl es mittlerweile eine Art internationaler Standard ist, dass Forscher:innen die Höhe der Forschungsgelder angeben, die sie von externen Stellen erhalten, verlangt der Ethikkodex des Vereins für Socialpolitik lediglich die Nennung der externen Quellen, nicht jedoch die Angabe der genauen Beträge oder der Regelmäßigkeit dieser Finanzierungen. Zweitens sind deutsche Professor:innen im öffentlichen Dienst nach geltendem Recht berechtigt, bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für sogenannte außeruniversitäre Tätigkeiten aufzuwenden. Die einzige Voraussetzung ist, dass sie diese Tätigkeiten im Voraus der Personalabteilung ihrer Universität melden und einen offiziellen Antrag auf Genehmigung stellen; die Genehmigung ist reine Formsache, solange die 20-Prozent-Obergrenze nicht überschritten wird. Dies lässt Professor:innen und Auftraggeber:innen einen nahezu unbegrenzten Ermessensspielraum: Sie müssen lediglich die tägliche Pauschale anpassen, um diese „Anforderung” zu erfüllen. Professor:innen sind nicht automatisch verpflichtet, ihre Einkünfte aus diesen außeruniversitären Tätigkeiten offenzulegen. Wer mit den Gehaltsniveaus deutscher Beamt:innen vertraut ist, würde sich nicht wundern, wenn viele dieser außeruniversitären Tätigkeiten Einnahmen in Höhe des offiziellen Gehalts oder sogar darüber hinaus generieren – und damit erhebliche Interessenkonflikte entstehen könnten. Drittens erhalten Professor:innen häufig Rabatte auf private Waren und Dienstleistungen, beispielsweise von Verlagen für Musterexemplare von Lehrbüchern für ihre Kurse. Aber auch Zeitungen und nicht-akademische Zeitschriften, Software- und Hardwareunternehmen und sogar private (Kranken-)Versicherungen bieten Rabatte an. Auf der anderen Seite gibt es einen starken Anstieg bei akademischen Zeitschriften, die von Forscher:innen verlangen, für das Begutachtungsverfahren ihrer eingereichten Artikel zu bezahlen. Während Ersteres die Annahme von Zuwendungen für private Zwecke darstellen dürfte, was laut Gesetzestext für Beamt:innen strengstens verboten ist, könnte Letzteres durch Kürzungen der Bibliotheksbudgets in den letzten 25 Jahren verursacht worden sein, die früher eine stetige Finanzierungsquelle darstellten. Aber keiner dieser beiden Trends und der daraus resultierende potenzielle Interessenkonflikt werden im Ethikkodex des Vereins für Socialpolitik behandelt.
Team
Jonas Plattner, studentische Hilfskraft
Jonas Plattner hat einen Bachelor-Abschluss in Internationalen Beziehungen und Philosophie von der Universität Erfurt. Derzeit ist er im Masterstudiengang EPOG (Economic Policies for the Global Bifurcation) an der HWR Berlin und der Université Sorbonne eingeschrieben und studiert Kirchenmusik an der Universität der Künste Berlin. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen postkeynesianische Makroökonomik, ökologische Ökonomik und Entwicklungsökonomik. Jonas war aktives Mitglied der Lokalgruppe der “Pluralen Ökonomik” in Erfurt, wo er zwei Seminare zur Einführung in die plurale Ökonomik und zur Modern Monetary Theory organisiert und durchgeführt hat. Außerdem hat er Erfahrung als Tutor für Theorien der Internationalen Beziehungen gesammelt. Jonas ist Mitglied der Samuel-Pufendorf-Gesellschaft für politische Ökonomie. Er unterstützt Prof. Metzger in der Forschung, bei der Vorbereitung von Seminaren und bei administrativen Aufgaben.
Sarah Godar, wissenschaftliche Mitarbeiterin
Sarah Godar war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Masterstudiengang Steuerpolitik und Steuerverwaltung und unterstützte sowohl die akademische Leiterin des Studiengangs als auch die Studierenden in akademischen Fragen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften und Soziologie an der Universität Potsdam und schloss ihr Studium der Internationalen Wirtschaft (M.A.) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ab. Zwischen 2017 und 2021 wurde sie in das Doktorandenprogramm der HWR aufgenommen. Sie promovierte am Institut für Wirtschaftsforschung der Karlsuniversität (Prag). Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am EU Tax Observatory in Zusammenarbeit mit der Abteilung Makroökonomie des DIW Berlin.
Tim Riedler, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Tim Riedler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DBU im BMBF-Forschungsprojekt InnoTwin. Seit 2020 ist er außerdem Doktorand an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität zu Köln. Bis Juni 2022 arbeitete er im Projekt „(Räumliche) Beschäftigungseffekte des zunehmenden Online-Handels“ der Hans-Böckler-Stiftung. Tim Riedler hat einen Master-Abschluss in Internationaler und Entwicklungsökonomie von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Zuvor erwarb er einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Tim Riedler sammelte relevante Berufserfahrung am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, bei der NGO Global Innovation Gathering und als Freiberufler in einem Projekt der Global Labour University. Tim Riedler war auch Teil des HWR-Teams, das am GIZ-Projekt OurVillage in Kamerun mitarbeitete, das ein Blockchain-basiertes digitales Zahlungsmittel in ländlichen Gemeinden einführt.
Linus Zechlin, studentischer Mitarbeiter
Linus Zechlin ist seit 2024 Doktorand am University College Dublin und Teil des Projekts „Democracy Challenged” des Europäischen Forschungsrats. Im Rahmen seiner Doktorarbeit untersucht er Steuervermeidung durch multinationale Unternehmen und den Einfluss von Unternehmensmacht auf die Vermögensverteilung und demokratische Institutionen. Er hat einen Master-Abschluss der HWR Berlin in Internationaler Wirtschaft und einen Master-Abschluss der Université Sorbonne Paris-Nord in Wirtschafts- und Politikanalyse. Zu Linus' weiteren Forschungsinteressen zählen Komplexitätsökonomik, Internationale Politische Ökonomie, Finanzialisierung und Ungleichheit.
Vorlesungen, Seminare und Abschlussarbeiten
Sommersemester 2026
Forschungssabbatical
Wintersemester 2026/2027
- Development Economics – Macro, Finance and Development (MA International Economics)
- International Economics (BA Economics; Business Administration)
- International Economics (International Business Management)
- Internship Course (MA International Economics; MA Political Economy of European Integration)
Abschlussarbeiten
Im Folgenden listen wir betreute Abschlussarbeiten aus den letzten Jahren auf und bieten Zugang zu ausgezeichneten Abschlussarbeiten (mit Auszeichnung und Lob).
2025
- Kaufmann, Johanna: Labour Market Reforms and Productivity Developments
- Thren, Carina: Overcoming Innovation Resistance – Strategic Lessons from the 2002 Euro Introduction for the Digital Euro Implementation
2024
- Dylla, Carolin: The Gender of Wealth Accumulation: Gender Differences in Risky Portfolio Choices and Their Determinants
- Özdoga, Mahra: The Impact of Monetary Policy on the German Commercial Real Estate Market: Transmission Analysis and Financial Stability Considerations
- Ries, Dorothea: Reunification: Unity, Justice, and Financial Freedom? Investigating the Impact of the East German Experience and Gender Institutions on Portfolio Choice in Germany
2023
- Dzhienbekova, Alima: Chinese Predatory Lending: The Case of Kyrgyzstan
- Hänsch, Merritt: Exploring the Lipstick Effect phenomenon: A study on German consumer behaviour.
- Miebs, Louis: The Role of Stablecoins as Shadow Money: An Assessment of the European Union Markets in Crypto Asset Regulation (MICA)
- Strickert, Finn: Independent at last? The relationship between post-BREXIT fiscal and monetary policy in the UK
- Waltl, Judith: Labour Market Barriers for the Trans & Nonbinary Community (POLITEIA Medaille des HTMI 2023)
2022
- Mucaj, Franko: Original Sin in East Asia since the Financial Crisis of the 1990s
- Russo, David: An SDG Impact Framework for Community Currencies: The Case of Sarafu Credit in Kenya
- Syed, Maria: Gendered Austerity and Cash Transfers in Pakistan and Brazil: A Gender-Sensitive Budgeting Assessment
2021
- Dotta, Vitor: Addressing Systemic Risk in Europe during Covid-19: policies, limitations, and challenges ahead
- Gegenfurtner, Dennis: The Causes of Original Sin – an Empirical Investigation of Emerging Market and Developing Countries
- Kirkina, Daria & Rost, Mykhailo (Collaborative work): De-industrialization in transition economies: The case of Ukraine
- Licaj, Ronaldo: The macroeconomic determinants of the current account balance for the United Kingdom
- Tucci, Candelaria Fernández: Original Sin and South-South Cooperation: Lessons for a Regional Monetary Cooperation in the Mercosur
2020
- Bergamini Lopes, Tais: The political and macroeconomic features of populism in Latin America
- Crusius, Anja: The Political Economy of Sustainable Finance Strategy German GLS and Deutsche Bank Between Top-Down and Bottom-Up Sustainable Finance
- Fiallos, Andrea: Macroeconomic Impacts of Remittances Inflows: A Central American Perspective
- Hartmann, Laura: The Political Economy of Digital Colonialism and Alternatives – the DECODE Project
- Jenyo, Olawale: African Continental Free Trade Area: The real deal?
- Kardava, Anna: The Role of Sanctions in Shaping National Economy
- Samsonova, Anastasiia & Voronina, Polina (Collaborative work): The digitalization impact on the performance of the Russian banking sector. Trends and cyber threads
- Schiffler, Robin: The Role of Credit guarantee schemes in Promoting SME Finance in Developing Countries
- Vuilletet, Colin: Financial Instability, the Sovereign-Bank Nexus and Eurobonds: a Post-Keynesian Stock Flow Consistent Model
2019
- Erdoğan, Furkan Serdar: The Spillover Effects and Implications of Monetary Policy on Emerging Markets After 2008 Financial Crisis: A Case Study for Brazil and Turkey
- González del Castillo, Maite: Women and Climate Change – Integrating a Gender Perspective into Climate Policies
- Murariki, Chenai: An Analysis on the Role of Mobile Banking of Financial Inclusion in Developing Countries: Case study of Zimbabwe
- Rhys-Williams, Francesca: The Impact of Unconventional Monetary Policies on Gender and Racial Wealth Inequality: Evidence from the Large-Scale Asset Purchases in the United States
- Rotermund, Sophie-Dorothee: Assessing Systemic Risk: An Analysis of the German Banking Sector (Tiburtuis Prize 2020)
- Stöckel, Michael: Regulation of Shadow Banking: Effectiveness of Financial Stability Reforms after the Global Financial Crisis - Assessment of the European Union's Plan to construct a 'resilient' Market for Securitisations
- Wolf, Louisa Antonia: Digital Solutions to Assist Inclusive Financial Systems? Status Quo and Potential of Ghana
- Zahid, Ali: Corruption and Capital Flight: An Empirical Assessment of Pakistan
2018
- Ball, Thomas: Prevention of Money Laundering by Financial Institutions in Germany
- Bedoya, Sarahstrid: On the Trials and Tribulations of Capital Flows: How to Manage them in Emerging Market Economies?
- Fung, Tommy: Cryptocurrencies
- Metelchenko, Natalia: Transfer Pricing as a Driver of Global Profit Shifting
- Osman, Melek: The road to the Euro: Bulgaria's Economic Development since 1989 under Currency Board Conditions
- Titz, Sebastian: The European FinTech Sector - Do We Need a New Kind of Regulation?
- Vonk, Rhianna: Financial Regulations and Free Trade Agreements: An Analytical Framework for Assessing Protections for Financial Regulations in Free Trade Agreements
2017
- Bois von Kursk, Olivier: An Institutional Economic Analysis of Green Finance
- Borysko, Sofiia: Early Warning Indicators of the Crisis. Financial Vulnerabilities in Caucus and Central Asia
- Letnikava, Anastasiya: External Debt in Emerging and Developing Countries - Risks and Means to Enhance Resilience
- Rieger, Hannah: IMF Loan Conditionality - The Effect of Financial Crisis Loan Conditionality on the Wellbeing of a Country's Population - A Comparative Case Study Analysis
2016
- Mokgatlhong, Dineo Dorcus: Critical Examination of Tax Treaties in Botswana
- Nakku, Mwajumah Mubiru: The Status of Double Taxation Agreements in Uganda - Opportunities and Challenges
2025
- Chokovski, Danila: Der Geopolitical Risk Index als Analyseinstrument: Eine deskriptive Untersuchung der Kapitalmarktreaktionen auf ausgewählte Krisen
- Hein, Melissa: Gender Bias in Venture Capital Funding for Startups in Germany
- Ruf, Katharina: The Norwegian Kroner: Impacts of Oil Price Changes and the Sovereign Wealth Fund Transactions
2024
- Estrada Pox, Anton Paul: Strukturelle Faktoren und Inflationsentwicklung in der Eurozone: Wirksamkeit der Politik der quantitativen Lockerung
- Hresko, Anastasiia: Impact of Anti-Trust Regulations in the EU and the US on the Valuation and Structure of M&A Deals
- Plinke, Paula Lucia Susann: Fintechs im deutschen Markt – Chance or Risiko für die traditionellen Banken?
- Reichel: Jan: Polen und die Einführung des Euro – Versuch einer wirtschaftlichen Bewertung
- Riabova, Valentyna: Fiscal Policy Response to Tame High Inflationary Pressures. A Case Study of Germany (2021-2023)
- Wilz, Nico: Währungsbindung der CFA Franc-Zone: Eine Analyse der Chancen und Risiken einer Abkoppelung vom Euro
2023
- Tinaz, Merwe: Carbon Footprint of Blockchain-Based Crypto Currencies
- Dehkordi, Narjes: FDI and Economic Growth in Eurozone Countries: A Panel Data Analysis
- Kerndl, Benedikt: Populism and it’s Economic Characteristics: A Case Study of the USA (2017-2021)
- Lahcène, Nico Leone: Economic Governance of the European Union – An Analysis of the Macroeconomic Imbalance Procedure – A Case Study of France
2022
- Akyüz, Alper: Inwieweit hat der Marshall Plan das deutsche „Wirtschaftswunder“ beeinflusst?
- Heinrich, Stefanie: The curse of Venezuela’s oil. A descriptive analysis of Dutch disease symptoms
- Miller, Jasmin: Bewertung der ökologischen Nachhaltigkeit von Universalbanken am Beispiel zweier, ausgewählter Ratingeinrichtungen
- Reutter, Justus: Die Anforderungen an den digitalen Euro aus der Perspektive relevanter Stakeholder
- Röder, Yunus: The devaluation oft the Turkish Lira: What caused its inflation from 2016 to 2018
2021
- Alexander, Timon: Zentralbanken in der COVID-19 Pandemie: Analyse der gelpolitischen Maßnahmen für die Finanz- und Realwirtschaft am Beispiel Neuseelands
- Hellwig, Oskar: What are key factors of growth national economies? Analysing two known examples in their respective region: Republic of Korea for the East Asian region and Republic of Ireland for the European region
- Nahrstedt, Jan: US Economic Sanctions on Cuba: An Analysis of the Reasons for their Maintenance
- Paulini, Sebastian: An Analysis of Economic Structure and Commodity Flows in the German Armament Industry
- Peist, Moritz: Regional integration and cooperation through the CFA Franc? – A case study on the influence of a currency arrangement on the WAEMU region
- Stein, Viktoria: Corona-Krise: Auswirkungen der fiskalpolitischen Maßnahmen der Realwirtschaft
2020
- Al-Eryani, Hadil: The Impacts of the Austerity policy between 2009-2012 on the Healthcare system in Spain
- Aytutucu, Hasan: Umwelt- und Klimaschutz in den Nachhaltigkeitskapiteln der Handelsabkommen der Europäischen Union
- Fritzler, Kevin: Shadow banking in Argentina: What caused the rise of the phenomenon in this emerging economy?
- Yapici, Onur: Beschäftigungswirkungen der deutschen Leistungsbilanzüberschüsse
2019
- Lucht, Jakob: Brexit – Eine Szenarioanalyse der Auswirkungen auf den Finanzmarktplatz London
- Schulze, Dominique: Welche Funktion haben Zinsen in unserem Geldsystem?
- Wiesner, Harry: Bitcoin. Money of the future or instrument for criminal activities?
2018
- Kleebank, Michael: Sportmarketing - Geschäft ohne Verantwortung?
- Thiele, Jonas: Corporate Venture Capital als Strategiemittel zum Wandel der deutschen Automobilindustrie zum Service - und Mobilitätsdienstleister
2017
- Lacher, Eva: Grenzen von Entwicklungszusammenarbeit in Afrika
- Mattmüller, Natascha: Eine Analyse der Finanzierung der Berliner Theater
- Wachtel, Anja: Bestechung und Bestechlichkeit in der Pharmaindustrie – Veränderungen durch die Anpassung des §299 StGB (2016)?
- Klatt, Felix: Risiken und Regulierungsansätze von Schattenbanken
- Riedler, Tim: Migrant Remittances: Can Electronic Payment Systems like Bitcoin Improve Conditions of International Money Transfer?
- Serrano Santana, Gerardo Javier: Economic and Social Importance of Family Remittances in El Salvador
2016
- Gens, Franziska: Regionale Ungleichgewichte innerhalb der Eurozone – Ursachen und Lösungsansätze
- Scheiwe, Niklas Chr.: Die Auswirkung der EZB-Niedrigzinspolitik auf den Deutschen Immobilienmarkt - Droht in Deutschland eine Immobilienpreisblase
Publikationen und Vorträge
- Mitglied in Programmkommissionen für Konferenzen, Seminare und Workshops mit internationalen, regionalen oder lokalen Politiker:innen, Aufsichtsbehörden und anderen Praktiker:innen, z.B. in China, Indien und Südafrika.
- Vorträge und Vorlesungen, z.B. anlässlich von Veranstaltungen von Zentralbanken, Auslandsaufenthalten, z.B. in Kamerun, Kolumbien und Südafrika im Auftrag der GIZ oder der Deutschen Welthungerhilfe.
- Experteneinschätzungen, z.B. für den Finanzausschuss des Deutschen Bundestags.
- Studien- und Positionspapiere zu nationaler und regionaler Finanzmarktentwicklung, z.B. für Länder in Nordafrika und dem Mittleren Osten (Ägypten, Jordanien, Marokko, Tunesien), Sub-Sahara Afrika (CMA, SACU, SADC, CFA, ECOWAS), Südasien (SAARC), Brasilien, Indien und Südafrika.
- Entwicklung von Konzepten und Programmen für Aus- und Fortbildungsprogramme im Zusammenhang mit dem Finanzsektor, z.B. für Repräsentant:innen von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden aus China und Vietnam.
- Symbiosis Institute of Business Management an der Symbiosis International University Bengaluru (Indien), Central Bank Digital Currencies – The Digital €uro, 24.01.2025.
- 4th International European Modern Monetary Theory Conference on Money and Power, Panellistin zum Thema Economic Policy and Policy-Making in the Eurozone, Berlin, 31.08.2024.
- Centre for International Trade and Development, School of International Studies, Jawaharlal Nehru University, Financial Inclusion, Mobile Money and Regulatory Architecture, International Conference on Recent Developments in Economics Research: Theory and Evidence, New Delhi, 07-08.03.2024.
- Money and Finance in Turbulent Times, 23 Monetary Policy Workshop, Berlin, 23.08.2025. Wissenschaftliche Organisatoren: South Western University of Finance and Economics Chengdu (China), Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Deutsche Bundesbank, Regionalabteilung Berlin und Brandenburg.
- International Economic Association (IEA), Financial Inclusion, Mobile Money and Regulatory Architecture, 20th World Congress, Medellin (Kolumbien), 11.-15.12.2023.
- Southwestern University of Finance and Economics Chengdu (China), Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Deutsche Bundesbank, Regionalabteilung Berlin und Brandenburg, Mobile Money and Regulatory Architecture, 22 Monetary Policy Workshop ‘Digitalisation of Money and Finance, 23.-24.11.2023.
- International Network for Economic Research (INFER), Financial Inclusion, Mobile Money and Regulatory Architecture, 25th INFER Annual Conference 2023/ XXth INTECO Workshop on Economic Integration, Valencia (Spanien), 6.-8.09.2023.
- International Network for Economic Research (INFER),Conceptual Issues of Community Currencies, 25th INFER Annual Conference 2023/ XXth INTECO Workshop on Economic Integration, Valencia (Spanien), 6.-8.09.2023.
- Université de Tunis El Manár, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Conceptual Issues of Community Currencies, Digicamp II Innovation for Development – Digital Community Currencies, Hammamet (Tunesien), 20.06.2023
Aktuelle laufende Arbeiten:
- Seit 2025: Gemeinsamer CfP und Buch Inclusive Finance and Empowerment of the Marginalized: https://www.adb.org/adbi/research/call-for-papers/call-for-papers-on-inclusive-finance-and-empowerment-of-the-marginalized (mit Mandira Sarma, Arief Ramayandi, und Dil Rahut)
- Seit 2022: Moving Minds and Money (mit Arafet Farroukh, Paula da Cunha Duarte und Jennifer Pédussel Wu)
- 2021-2024: Projektleitung und Forschungsleitung: Financial digitalisation of rural areas in Cameroon - Introduction of a blockchain-based local means of payment: Science-based monitoring and research of the social and economic effects of the GIZ-financed “Our Village project” in several villages in West Cameroon.www.giz.de/de/weltweit/108971.html
- 2020 – 2024: Mitigating adverse social and health impacts of COVID-19 with applied arts – Evaluating recent SOEP-COV data (mit Hans Walter Steinhauer und Jennifer Pédussel Wu). www.soep-cov.de/Kooperationen/
Neueste Veröffentlichungen:
- FinTech for Inclusive Growth: A Gender Perspective, in: FinTech Vol 5(25), 2026, pp. 1-22. (with Hela Mzoughi and Arafet Farroukh) https://doi.org/10.3390/fintech5010025
- Editorial: Special Issue on Digitalisation of Money and Finance, in: Eurasian Economic Review Vol 15( 2), pp. 307-311. (mit Hansjörg Herr und Qing Wang) https://doi.org/10.1007/s40822-025-00322-1
- Assessing the Influence of Cryptocurrencies on Financial Market Stability, in: Eurasian Economic Review Special Issue on Digitalisation of Money and Finance, Vol. 15 (2), pp. 425- 472. (mit Arafet Farroukh und Hela Mzoughi) https://doi.org/10.1007/s40822-024-00284-w
- Mitigating adverse social and health impacts of Covid-19 with applied arts, SOEP papers on Multidisciplinary Panel Data Research No. 1211 (mit Hans Walter Steinhauer und Jennifer Pédussel Wu) https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.923947.de/diw_sp1211.pdf Also published as IPE Working Paper 242/2024 (October) www.ipe- berlin.org/fileadmin/institut- ipe/Dokumente/Working_Papers/ipe_working_paper_242.pdf
- International Banking Regulation, in: Hsu, Sara (ed.), Encyclopedia of Financial Crises, Edward Elgar Publishing, 2023, pp. 214-218 https://www.e-elgar.com/shop/gbp/elgar-encyclopedia-of-financial-crises-9781800377356.html
- Southeast Asian Crisis from a Currency Perspective, in: Hsu, Sara (ed.), Encyclopedia of Financial Crises, Edward Elgar Publishing, 2023, pp. 280-283. https://www.e-elgar.com/shop/gbp/elgar-encyclopedia-of-financial-crises-9781800377356.html
- Digital Remittances: The Role of Alternative Money Transfer Channels (mit Tim Riedler und Jennifer Pédussel Wu). in: Chou, D., O’Sullivan, C. and V. G. Papavassiliou (eds.), FinTech Research and Applications: Challenges and Opportunities, Transformations in Banking, Finance and Regulation series, World Scientific Publishing, 2023, pp. 419-467. https://doi.org/10.1142/9781800612723_0011
- Conceptual Issues of Community Currencies, Proceedings 6th Biennial RAMICS Congress Complementary Currency Systems Bridging Communities, University of National and World Economy, Sofia (Bulgaria), 27-29 October, 2023, pp. 140-159 (mit Arafet Farroukh und Jennifer Pédussel Wu)
- Mobile Money, Financial Inclusion and Regulatory Architecture, IPE Working Paper no. 202 (December), 2022, (mit Maureen Were und Jennifer Pédussel Wu).
- The European Central Bank – A Review Essay. In: DIW Quarterly Journal of Research, Vol. 90, no. 1 (January), 2021, pp. 143-149.
- The real exchange rate, structural change and female labor force participation. In: World Development Vol. 117 (May), 2019, pp. 296-312, (mit Bilge Erten).
Projekte
Moving Minds and Money ist ein Forschungsnetzwerk, das 2022 gegründet wurde und von engagierten Studierenden, Professor:innen, Forschenden sowie Fachleuten getragen wird. Der Schwerpunkt des Netzwerks liegt auf der Bewegung von Finanzströmen sowie dem Wissenstransfer innerhalb und zwischen Gemeinschaften. Die aktuelle Forschung umfasst FinTech-Lösungen für unterversorgte Bevölkerungsgruppen, die Stärkung ländlicher Regionen durch digitale Technologien sowie die Erforschung praxisnaher Anwendungen digitaler Zahlungsmethoden und digitaler Währungen.
OurVillage
Das Projekt OurVillage Cameroon, das 2020 von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ins Leben gerufen wurde, befasst sich mit saisonalen Einkommensschwankungen in ländlichen Gemeinden Kameruns. Während der Trockenzeit führen die geringere landwirtschaftliche Produktion und die weiterhin bestehende Nachfrage häufig dazu, dass sich der Einzelhandel von den Dörfern in größere Städte verlagert – zulasten der lokalen Wirtschaft.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde eine ungedeckte digitale Gemeinschaftswährung eingeführt, die ausschließlich innerhalb der jeweiligen Dorfgemeinschaft genutzt werden kann. Die per Mobiltelefon zugängliche Gemeinschaftswährung trägt dazu bei, dass Geld vor Ort im Umlauf bleibt und die wirtschaftliche Resilienz der Gemeinden gestärkt wird. Das Projekt wurde in den drei Gemeinden Bameka, Batoufam und Fondjomekwet umgesetzt.
Ein Forschungsteam des “Moving Minds and Money” Netzwerks , bestehend aus Martina Metzger, Jennifer Pédussel Wu und Arafet Farroukh, begleitet das Projekt wissenschaftlich. Mithilfe qualitativer Analysen, Nutzerbefragungen und Feldforschung evaluieren die Forschenden die Umsetzung und Wirkung des Projekts. Aus dieser Arbeit entstehen Berichte, Handlungsempfehlungen sowie ein Monitoringsystem zur kontinuierlichen Bewertung der Projektwirksamkeit.
Die Forschungsergebnisse werden mit der GIZ, weiteren Projektbeteiligten und anderen interessierten Akteur:innen geteilt.
Summer School (2022) und DigiCamp (2023, 2024) in Kooperation mit der Faculté des Sciences Économiques et de Gestion der Université Tunis El Manar
Die DigiCamps sind eine gemeinsame Initiative der HWR und der Faculté des Sciences Économiques et de Gestion der Université Tunis El Manar. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit der Entwicklung und der fortschreitenden Digitalisierung der globalen Finanzwirtschaft. Die Programme fördern die aktive Beteiligung von Studierenden und beziehen ihre Perspektiven in die Entwicklung innovativer Lösungen und neuer Ansätze für zentrale Fragestellungen des Finanzsektors ein.
- Programm des Digicamp 3 2024
- Programm des Digicamp 2 2023
- Programm der Summer School 2022 (Digicamp 1)
In Zusammenarbeit mit der Southwestern University of Finance and Economics (SWUFE, Chengdu/China), der Deutschen Bundesbank Regionalstelle Berlin und Brandenburg sowie dem Shanghai Head Office der People's Bank of China veranstaltet die HWR regelmäßig Workshops zum Thema Geldpolitik. Die HWR pflegt bereits seit 1986 eine enge Kooperation mit der SWUFE. Diese umfasst inzwischen sowohl gemeinsame Forschungsprojekte als auch die Workshop-Reihe zur Geldpolitik. Ziel der Workshops ist es, Vertreter:innen aus der Wissenschaft mit Zentralbanker:innen sowie politischen Entscheidungsträger:innen zusammenzubringen, um aktuelle Fragen der nationalen Geldpolitik und der internationalen Währungs- und Finanzarchitektur zu diskutieren. Die Workshops werden abwechselnd von der SWUFE und der HWR organisiert.
Kooperationspartner: Deutsche Bundesbank Regionalbüro Berlin; SWUFE Chengdu.
Finanzierung: Deutsche Bundesbank, SWUFE, sowie eigene Mittel.
Der Masterstudiengang Tax Policy and Tax Administration (MA Tax) ist ein 15-monatiges berufsbegleitendes Masterprogramm mit einem starken afrikanischen und internationalen Schwerpunkt. Er richtet sich an erfahrene Steuerbeamt:innen sowie politische Entscheidungsträger:innen aus Subsahara-Afrika und dem weiteren Globalen Süden. Ein leistungsfähiges System der öffentlichen Finanzwirtschaft bildet das Rückgrat eines handlungsfähigen Staates, der öffentliche Güter und Dienstleistungen entsprechend den grundlegenden Bedürfnissen und Erwartungen seiner Bürger:innen transparent bereitstellt. Vor diesem Hintergrund sollten Regierungen Steuersysteme schaffen, die eine wirksame, einfache und gerechte Steuererhebung gewährleisten, um eine inklusive und nachhaltige Entwicklung zu finanzieren. Das MA-Tax-Programm leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.
Der dritte Jahrgang des MA-Tax-Programms, der in Zusammenarbeit mit dem African Tax Administration Forum (ATAF) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt werden sollte, ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Obwohl die Hochschule für Wirtschaft und Recht ursprünglich beabsichtigte, die Bewerbungsphase im Herbst 2018 zu eröffnen, informierte die GIZ darüber, dass eine neue Ausschreibung für eine erneuerte Zusammenarbeit zwischen ATAF, GIZ und einer geeigneten Hochschule geplant sei, um gemeinsam einen Masterstudiengang im Bereich Besteuerung anzubieten. Vor diesem Hintergrund hat die Hochschule für Wirtschaft und Recht beschlossen, den Start der Bewerbungsphase für das MA-Tax-Programm zu verschieben. Änderungen dieser Entscheidung werden an dieser Stelle bekannt gegeben. Wenn Sie über zukünftige Entwicklungen des MA-Tax-Programms an der Hochschule für Wirtschaft und Recht informiert werden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail.
Kooperationspartner: African Tax Administration Forum (ATAF), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), International Centre for Tax and Development (ICTD, Brighton/Vereinigtes Königreich), University of the Witwatersrand (Johannesburg/Südafrika).
Finanzierung: Europäische Union, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
Die im Jahr 2015 begründete Kooperation umfasste zunächst einen begrenzten Austausch von Studierenden sowie Lehrenden und Professor:innen. Ziel war es, die Zusammenarbeit durch Workshops zu Themen von gemeinsamem Interesse und hoher Relevanz für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung zu vertiefen, beispielsweise im Bereich innovativer Finanztechnologien (FinTechs). In diesem Zusammenhang richtete die HWR am 21. und 22. Juni 2018 in Berlin den internationalen Workshop „FinTechs, Remittances and Development“ aus. Während in Afrika nach wie vor ein erheblicher Teil der Bevölkerung keinen Zugang zu traditionellen Finanzdienstleistungen hat, ist der Zugang zu digitalen Dienstleistungen und die Verbreitung von Mobiltelefonen in den meisten afrikanischen Ländern inzwischen weitreichend.
Einige afrikanische Staaten zählen sogar zu den Vorreitern digitaler Finanzdienstleistungen. Das bekannteste Beispiel ist Kenia, wo die traditionelle Trennung zwischen Telekommunikations- und Finanzdienstleistungen erfolgreich überwunden wurde. Auch in mehreren anderen Ländern sind innovative unternehmerische Initiativen entstanden. Diese bieten wertvolle Ansatzpunkte, um die fördernden und hemmenden Faktoren digitaler Finanzinnovationen in unterschiedlichen makroökonomischen und regulatorischen Rahmenbedingungen eingehend zu untersuchen.
Finanzierung: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD).